Schachtelhalm

Gegen Harnsäure!

Schachtelhalm

Bekannt ist die Pflanze durch den fruchttragenden Frühjahrswedel, der von ahnungslosen Wanderern oft mit Pilzen verwechselt wird. Der Sommerwedel gleicht einem Miniaturtannenbaum. Vieles in der Biologie der Schachtelhalme ist aussergewöhnlich. So auch seine Wirkstoffe wie Kieselsäure, Glykosid, Gerbstoffe, Saponin (Equisetonin), Eisen, Mangan, Aluminium, Magnesium, div. Flavonide und Palustrin, die blutstillend (auch bei Nasenbluten), harntreibend, narbenbildend, für die Haut aufbauend und für den Körper mineralienzuführend sind. Pfr. Kneipp betrachtete ihn als „unersetzbar und unschätzbar“. Nur Bambou hat noch mehr pflanzlich gebundene Kieselsäure (siehe Bambou tabashir). Im Wechsel mit Bambus kann der Körper wunderbar remineralisiert werden, worauf besonders ältere Menschen achten sollten. Die Sprossteile wirken stark harntreibend bei Harnwegs- und Prostataleiden, beruhigen auch die Schleimhäute der Harnwege, helfen bei Bettnässen und Hautproblemen. Geerntet wird während der ganzen Wachstumszeit. Der Absud sollte mind. 15 Min. oder noch länger gekocht werden, um die wichtigsten Wirkstoffe freizusetzen. Besonders hier empfiehlt sich die Kapsel, denn das Pulver der Pflanze ist fein zerrieben, unvermischt und in reiner Form darin enthalten.

Anwendungsgebiete

Blasenentzündung, Fingernägel, Albuminurie, Blutung, Mineralsalzmangel, Mundschleimhaut, Nasenbluten,  Schwangerschaftsstreifen, Haut, Steinerkrankungen, Schwitzen,  Zähne, krankes Gewebe, Rheuma, Gicht, Lungenblähungen.

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