Rosskastanie
Venenstärkend!

Die Rosskastanie kann bis zu 30 m hoch werden und einen Stammdurchmesser von 4,5 m erreichen. Es gibt Bäume, die über 2000 Jahre alt sind. In vielen Parks und Gartenwirtschaften sind sie nicht mehr wegzudenken. Die Samen der grünen Früchte werden von Kindern gerne gesammelt. Zu Heilzwecken werden die braunen Samen und z.T. auch die Blüten verwendet. Die Samen müssen in besonderer Weise aufgearbeitet werden, um die durchblutungsfördernden Inhaltsstoffe zu gewinnen. Sie enthalten Aesculin, Rutin, Querecetin, Flavon, Triterpen-Saponin, Adenosin und Bitterstoffe. Diese Wirkstoffe beschleunigen die Blutströmung, kräftigen die Venen und vermindern die Durchlässigkeit derselben, lindern Stauungsödeme und Blutstauungen, entwässern das Gewebe, können Schwellungen zum Abklingen bringen, wirken entzündungshemmend und blutstillend. Hinzu kommt, daß sie den Tonus der Venenwand verstärkt. Das perivaskuläre Ödem wird durch den erhöhten onkotonischen Druck im Innern der Kapillaren buchstäblich in diese hineingesaugt. Von Vorteil ist die Kombination mit Hamamelis (stärkt die Venenwand) und Bierhefe, wegen deren Vitamin B-Komplex. Eine Erstverschlimmerung, besonders der Schmerzen, kann nicht ausgeschlossen werden. Dies ist ein Zeichen der Heilung. Bei starken Schmerzen muß die Dosis reduziert werden. Die Rosskastanie eignet sich nicht zur Teezubereitung.
Anwendungsgebiete:
Krampfadern, Venenstauung, Venenentzündung, Hämorrhoiden, Wadenkrämpfe, venöse Durchblutungsstörungen, Couperose, Gehirnerschütterungen, Trombosen, Stauungsödeme, Durchfall, Darmentzündung.