Olivenblätter

Blutdruck + Diabetes

Olivenblätter

Dr. Mazet aus Nizza hat als erster beschrieben, daß Olivenbaumblätter den Blutdruck senken können und der Pflanzenkundige Leclerc bestätigte dies ebenfalls. Dies wird auf den Wirkstoff  Oleuropeosid, ein Glykosid und cholin-ähnliche Substanzen zurückgeführt. Die Blätter werden bei arteriellem Bluthochdruck, Blutdruckschwankungen und Herzklopfen mit Erfolg angewendet. Auch können sie, dank dem reichlich vorhandenen Chlorophyll, vorbeugend gegen Arteriosklerose eingenommen werden. Sie wirken aber auch diuretisch und können bei Wasser im Gewebe und Ödemen eingesetzt werden. Zum Teil können sie eine lokale Reizwirkung auf den Magen auslösen, daher sollten sie nach dem Essen eingenommen werden. Dies wird den Holzsubstanzen der Blätter zugeschrieben. Olivenöl, aus der Frucht gewonnen, ist vor allem wegen seines hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren ein wertvolles Lebensmittel. Zur Gallensteinausschwemmung empfiehlt sich eine Ölkur. Während einer Woche täglich 75 g Olivenöl trinken. Bei empfindlichem Magen sollte man mit der Einnahme des Olivenöls vorsichtig sein.

Anwendungsgebiete

Entschlackung, Bluthochdruck, Appetitlosigkeit, Diabetes, Krampfadern, Hämorrhoiden, arterielle Kreislaufschwäche, Herz- und Leberschwäche.

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