Mäusedorn

Erleichterung Ihrer Venenbeschwerden

Damiana

Der immergrüne stechende Mäusedorn trifft man im Tessin und im ganzen Mittelmeergebiet auf trockenen, steilen Abhängen an. Der knotige Wurzelstock wird im Herbst gegraben und am Schatten getrocknet. Die Wirkstoffe, Ruscogenin, Neoruscogenin, Saponine, Ruscin, Kalium und Kalzium haben auf die Blutgefäße entzündungshemmende, gefäßerweiternde, blutstillende, fiebersenkende und harntreibende Wirkung. Die chemische Struktur der Wirkstoffe des stechenden Mäusedorns bildet ein Steroidgerüst, das man auch bei den Corticoiden, den Hormonen aus der Nebennierenrinde, findet. Diese Steroide wirken entzündungshemmend und blutstillend. Die Brüchigkeit der Kapillaren normalisiert sich. Venenerkrankungen sind das wichtigste Anwendungsgebiet des Mäusedorns. Die Gefäßspannung wird noch stärker als durch Rosskastanie beeinflußt. Der Mäusedorn lindert die Durchlässigkeit der Kapillarmembrane und die daraus resultierenden Ödeme werden gebessert. Dieses Venenterapeutikum bringt auch entzündliche Hämorrhoiden zum Abschwellen. Es sollte über längere Zeit eingenommen werden, mindestens 3 Monate. Die Pflanze steht in der Schweiz unter Naturschutz, daher sollten Fertigpräparate verwendet werden.

Anwendungsgebiete

Venenschwäche, -entzündung, -stau, Krampfadern, varikose Ödeme, Couperose, Besenreisser, Cellulite, Hämorrhoiden, Kapillarpermeabilität.

© SANAMIN-Verlag Fachinformation