Hopfen
Bei Osterogenmangel

Hopfen kommt wild vor, wird aber in vielen Gegenden auch kultiviert. Die rechtswindenden Ranken werden bis 8 Meter lang. Aus den weiblichen, grün-gelben Blüten entstehen die Hopfenzapfen. Seit Jahrhunderten wird Hopfen für die Bierherstellung angebaut und im Mittelalter erkannte man die beruhigenden Eigenschaften. Paracelsus rühmte schon früh die schlaffördernde Eigenschaft . Das bewirken Wirkstoffe wie Lupulon, Humulon, Linalool, äth. Oele, Labolit, Harze, Gerbstoffe, Hopfenbittersäure, sowie östrogenartige Pflanzenhormone. Auch bettnässenden Kindern kann geholfen werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Hopfen ruhig und besonnen macht. In Abwechslung mit der Yamswurzel ist Hopfen das pflanzliche , gynäkologische Konzept schlechthin. Diese beiden Pflanzen in Kombination können eine chemische Hormonbehandlung ersetzen.
Anwendungsgebiete
Schlaflosigkeit, Nervosität, nervöse Magenbeschwerden, Blähungen, Depression, Wechseljahre, Menstruationskrämpfe, Oestrogenmangel, allg. Krämpfe bei Nieren– Blasenleiden, harntreibend.
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