Goldmohn
Natürliche Adaption und Harmonisierung

Bei uns vorwiegend als schöne, orangefarbene Zier- und Gartenpflanze bekannt. In Kalifornien kommt Goldmohn in großen Mengen vor. Kalifornischer Goldmohn enthält Alkaloide wie Protopin, Cryptopin und Chelidonin, die sedativ, nicht narkotisierend, sondern ausgleichend wirken, aber auch den Stress abbauen. Sie besitzen neur-sedative, muskelrelaxierende, krampflösende, entzündungshemmende und schmerz-stillende Wirkung. Es wird ihnen auch stimmungsaufhellende und aphrodisische Eigenschaften nachgesagt. Goldmohn wirkt schlaffördernd, daher der Zusatzname Schlafmützchen. Sogar Kinder vertragen Goldmohn gut. Er wird bei Neuropathie und Enuresis nocturna (nächtliches Bettnässen) empfohlen. Ideal in Kombination mit Melisse, Baldrian oder Taiga, die beruhigend wirken. Toxikologische Studien zeigen, dass Goldmohn keine Nebenwirkungen hat, jedoch mit Mass bis zu drei Monaten, als Alternative zu Antidepressiva, eingenommen werden kann. (siehe auch Johanniskraut).
Verstärkt den Effekt von Narkosemitteln und sollte fünf Tage vor einer Operation abgesetzt werden.
Anwendungsgebiete
Stress, Schlaflosigkeit, Migräne, Kopfschmerzen, Angst, Depressionen, Nervosität.
© SANAMIN-Verlag Fachinformation